Nach einer unruhigen Nacht, weil die Knie so weh getan haben (gestern was einfach zu viel asphaltierter Weg), mach ich mich nach einem schnellen Frühstück auf dem Weg.

Es ist erst diesig, aber mit der Zeit lockern die Wolken auf und machen Platz für die Sonne, die mir in den Rücken scheint.

Als wäre es bestellt, besteht der Weg heute viel aus unbefestigten Feld- und Waldwegen, was mir die Knie echt danken.

Gegen 10 Uhr erreiche ich Wildeshausen, wo gar keine Wilden hausen (zumindest hab ich keine gesehen).

Und wieder bin ich heute so ziemlich allein im Wald und genieße die Ruhe.

Immer wieder komme ich an Feldern vorbei, die von Wildblumen umsäumt sind, die sich mit Farbe und Größe zu übertrumpfen versuchen.

Pünktlich zur Mittagspause erreiche ich die Visbeker Braut, welches ein ca. 5.000 Jahre altes Großsteingrab. Der Sage nach wünschte sich hier eine junge Frau, die zwangsverheiratet werden sollte, zu Stein, um den verhassten Bräutigam zu entgehen.


Es folgen die letzten Kilometer bis Visbek, wo ich am Ortseingang die Hochzeits-Autokarawane sehe, derentwegen ich gestern Schwierigkeiten hatte ein Hotel zu bekommen.

Ich habe wieder ein schönes Zimmer bekommen und nach der Dusche, mache ich mich auf zur Kirche, um da meinen Stempel für heute zu bekommen.



Und auch heute ist es wieder unmöglich um ein Hotel herumzukommen. Diesmal ist es eine Gruppe von Archäologie-Studenten, die den anvisierten Gutshof einen Monat lang belagern und ich so abseits des Weges unterkommen muss.
Erkenntnis des Tages: Der Weg gibt Dir, was Du brauchst.
Unermüdlich dieser Jan 😘
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Viele schöne smileys für dich für heute von Meret
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Ich bin gespannt wie es weiter geht. Alles Gute 😊
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