Dem kleinen Zeh hat die gestrige Auszeit gut getan und so können wir heute wieder eine längere Etappe starten. Gegen halb acht brechen wir auf und erklimmen gleich einen kleinen Berg.


Oben angekommen werden wir mit einem schönen Blick auf die Weinberge und die Städte im Tal belohnt. Wir passieren eine Straße, die für die Allgemeinheit wegen eines Abbruchs gesperrt ist, aber Pilger scheinen durch zu dürfen, weil ein zusätzliches Schild für die Via Francigena angebracht ist mit Pfeil (wir hinterfragen das einfach nicht und sind vorsichtig).


Es geht gemütlich wieder runter und bald erreichen wir die Stadt Massa, wo wir beim Dom einen Stempel, stellvertretend für gestern erhalten.



Direkt hinter dem Dom führt und eine sehr lange Straße wieder nach oben. Langsam haben wir aber das richtige Tempo für solche Aufstiege gefunden und sind nicht allzusehr am japsen.


Es geht weiter kontinuierlich eine Steaße den Berg rauf und wir kommen trotz des Anstiegs überraschend gut voran. Lediglich beim Abstieg werden wir von einem Vesperfahrer fast über den Haufen gefahren, weil der die Kurve sehr eng nehmen musste.


Kurz vor unsere Ankunft bei unserer Unterkunft kommen wir noch an mehreren Firmen vorbei, die Marmor verarbeiten, der hier in der Region Carrara abgebaut wird.


Wir haben heute ein Zimmer von Privatleuten gebucht, das ein Sammelsurium aus den 60ern entspricht (inklusive Trockenhaube im Badezimmer). Wir finden es klasse und machen nach der Dusche ein kleines Nickerchen.

Jetzt müssen wir uns aber noch sputen, wenn wir einen Stempel vom Dom haben wollen. Also Schuhe an und los. Pietrasanta stellt sich als einen Hotspot zeitgenössischer plastischer Kunst dar, denn in der Altstadt sehen wir an jeder Ecke Skulpturen.

Im Dom, den wir wieder sehr schön finden, kriegen wir zwar leider keinen Stempel, aber die Touristeninformation kann uns weiterhelfen. Zufrieden gönnen wir uns das erste Gelato dieser Reise in der Altstadt.



Mit einem Blick auf die Statue eines dicken Kriegers, die es uns etwas angetan hat, geht es, mit Zwischenstopp beim Supermarkt, nach Hause. Schluss für heute.








































































































































