Wir werden heute die Via Francigena ein Stück verlassen, da wir uns heute auch noch Pisa anschauen wollen (wann kommt man schon mal in diese Ecke der Welt). Die Stadt ist aber so weit weg vom Weg, so dass wir ein Stück mit dem Zug fahren.

Und so machen wir uns gegen halb acht auf den Weg nach Viareggio und wandern durch Wohngebiete, wo uns wie gewohnt wieder die Hunde der Anwohner anbellen.

Gegen halb elf erreichen wir den Bahnhof von Viareggio und müssen auch gar nicht lange auf den Zug warten, der uns nach Pisa bringt.

Von Bahnhof geht es straight zum Dom und zum Turm. Und ja, der ist schief und ja, auch wir versuchen uns an Bilder, wo wir den Turm scheinbar abstützen, geben aber doch schnell auf, den richtigen Punkt für so ein Foto zu finden.


In den Dom müssen wir leider getrennt rein, weil unsere Rucksäcke nicht mitdürfen. Eindrucksvoll ist hier die Holzdecke und der Altarbereich. Nach einem kurzen Zwischenstopp auf der Pisaer Stadtmauer steuern wir das nächste Restaurant an, das nicht nur Pizza anbietet.


Es gibt bei uns Nudeln und Salat und erst beim essen fällt uns auf, wie hungrig wir eigentlich gewesen sind. Wir entscheiden uns, dass wir alles wichtige in Pisa gesehen haben und fahren mit dem Zug nach Lucca.

Die Altstadt von Lucca, die von Touristen bevölkert ist, gefällt uns auffallend gut und auch das Hostel, dass wir gebucht haben, ist besser als erwartet. Mit zwei neuen Stempeln in unseren Pässen können wir jetzt erst mal etwas ausspannen.




Am Nachmittag machen wir uns aber auf den Weg Lucca noch zu erkunden. So kommen wir unter anderem am Geburtshaus von Puccini vorbei und ersteigern auf einem Markt eine Tüte Brigidini, sehr dünne knusprige Waffeln, die leicht nach Anis schmecken.




Wir haben dann laut Schrittzähler dann doch 28km hinter uns gebracht, als wir im Hostel zu Abendessen und die Planung für morgen machen.















































































































































