Mit Frühstück im Gepäck (wir hatten beide überhaupt keinen Hunger) verlassen wir morgens Fiorenzuola d‘Arda und folgen der Landstraße Richtung aufgehender Sonne.


Mit zunehmender Sonne wird aber auch das wandern etwas anstrengender und so machen wir erst mal eine Frühstückspause in dem Ort Chiaravalle und schauen uns die dortige Kirche an.



Aber das Wandern durch die Getreidefelder mit wenig Schatten bleibt bis Castione Marchesi anstrengend, wo wir in einer Bar uns eine Kola und eine große Flasche Wasser gönnen.


Frisch gestärkt wandern wir die letzten acht Kilometer auf Feldwegen ohne Pause durch und erreichen bereits um halb zwei Fidenza.


Da der Dom erst um. 15:00 Uhr wieder öffnet, geht es durch die Einkaufspassage zu unserem Hotel, wo wir uns der Körperpflege und der Erholung hingeben.



Mit dem letzten Proviant im Bauch holen wir uns den Stempel im Dom von San Donnino. Dem Märtyrer San Donnino, der im 3. Jahrhundert als christlicher Beamter vom römischen Kaiser verfolgt wurde, wurde durch Soldaten der Kopf abgeschlagen. Der Legende nach soll er, mit dem Kopf unterm Arm, noch den Fluss Stirone überquert und zu seiner letzten Ruhestätte getragen haben. Die Referenz zu Klaus Störtebeker ist für uns Norddeutsche unübersehbar. San Donnino gilt heute als Schutzpatron der Pilger.

Wir stromern noch ein wenig durch Fidenza und gönnen uns einen Aperol bzw. ein Bier zur Feier des Tages. Die dazu servierten Stuzzichini sind so sättigend, dass wir das Abendessen ausfallen lassen (heute ein günstiger Abend) und nach dem Einkauf von Proviant für morgen geht es dann auch wieder zurück zum Hotel.


