Als ich aus dem Taxi in Engter aussteige liegt noch der Morgennebel über den Felder und verleiht dem ganzen eine fast magische Atmosphäre.


Es geht über Rulle nach Osnabrück mit mehreren Pausen, da heute die Beine etwas schwer sind. Ich muss lachen, als ich an einer Familie vorbeikomme, wo die Jüngste ausruft: „Du quietscht ja voll!“ Ich selber höre das schon gar nicht mehr.

Gegen Mittag erreiche ich den Dom von Osnabrück und das Riesenrad davor. So ne Chance biete sich so schnell nicht noch einmal, also rauf und danach den Stempel im Dom abgeholt.



An der St.Marienkirche könne ich mir zur Stärkung Kaffee und Kuchen bevor ich die letzten elf Kilometer für heute in Angriff nehme.


Ich bin frisch gestärkt, die Sonne scheint, ein leichter Wind weht und es geht quer durch grüne Wiesen, die nach frisch geschnittenen Gras riechen… besser geht es einfach nicht.


In Hasbergen hab ich Glück (wie so oft auf der bisherigen Reise, darf gern auch so bleiben) und ich muss nicht lang auf die Bahn warten, die mich zurück nach Osnabrück bringt und dann ab ins Hotel, die wohlverdiente Dusche nutzen.

Erkenntnis des Tages: Es braucht nicht viel fürs Glück.