30.08.2021: Tag 17 – Von Dortmund nach Gevelsberg (31,5km)

Etwas ungern verlasse ich mein schönes Hotelzimmer und mache mich auf die Socken.

Durch den Wald geht es erstmal vor zu einem Denkmal von Kaiser Wilhelm, bevor der etwas rutschige Abstieg zum Hengsteysee beginnt.

Nach einem kurzen Schauer soll es dann aber für den Rest des Tages trocken bleiben. Mein Weg läuft entlang des Sees, an dem ein großes Pumpspeicherwerk angeschlossen ist und führt mich nach Herdecke.

Hier gibt es nach meinem Stempel erst mal ein Frühstück. Erst wundere ich mich, warum der Weg eine Schleife durch Herdecke macht, aber die sehr vielen schönen Fachwerkhäuser lösen das Rätsel schnell.

Es geht weiter durch kleinere Orte wie Hagen-Nord, bevor es über grüne Wiesen dann wieder in den Wald geht.

Heute geht es mehrfach rauf….und wieder runter. Der Schweiß rinnt, der Weg ist über große Strecken matschig, aber es macht trotzdem richtig Spass.

Das Schild einer Bank nehme ich wörtlich und genieße den Blick ins Tal, bevor ich mich an den Abstieg nach Gevelsberg mache und an einem Wildschweingehege (ich bin mal gespannt, was noch so für Tiere auf mich warten) vorbeikomme.

Das Hotel ist schnell gefunden und nach duschen, Wäsche waschen und neues Hotelzimmer buchen (ich verkomme total zum Mastercard-Pilger), schau ich mir noch etwas Gevelsberg an.

Erkenntnis des Tages: Das Bergauf und -ab ist das Salz des Pilgerweges.

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