Die sehr liebevolle „Betreuung“ von Alex und Björn macht es schon etwas schwer aufzubrechen. Gegen kurz vor acht Uhr bin ich wieder am Dom und komme wieder nicht rein, weil schon wieder Messe ist. Da ich den Dom schon ein paar Mal von innen gesehen habe, ziehe ich dann ohne Besichtigung weiter.

Durch das Stadttor am Chlodwigplatz geht es Richtung Rhein und dort herrscht noch dicker Morgennebel.

Hier ist es so kalt und windig, dass ich doch noch mal meine Jacke aus dem Rucksack kramen muss und laufe, nachdem sich der Weg von Rhein löst durch diverse Wohnstraßen.

Ab Sürth läuft der Weg durch ein Industriegebiet und ich stoße auf große Anlagen von Firmen wie Evonik und Shell.


Gegen halb zwei bin ich in Wesseling im Hotel und der freundliche Wirt zeigt mir nach der Aufnahme meiner Daten mein Zimmer. Eigentlich würde ich gern duschen, aber der Wirt verbeißt sich anders Tatsache, dass der Fernseher nicht angeht. Da nützt auch mein Einwand nichts, dass ich den gar nicht brauche.

Nach Behebung des Fehlers und meiner Discje schaue ich mir Wesseling an, aber ich gewinne den Eindruck, dass hier noch immer Lockdown herrscht, denn die meisten Geschäfte sind geschlossen und es sind kaum Menschen auf der Straße.

Und so begebe ich mich nach einem späten Mittagessen zurück zum Hotel und schreibe Postkarten.
Erkenntnis des Tages: Wenn man eine kurze Etappe einlegt, sollte man sich ne größere Stadt als Ziel wählen. 🙂