Kurz nach acht Uhr geht es wieder die Weinberge hoch. Ich bin hochmotiviert und hab ein entsprechend sportliches Tempo drauf. Das passt meinem Knie allerdings gar nicht und der Schmerz schiesst so abrupt ins Gelenk, dass ich kurz anhalten muss.

Aber aufgeben ist nicht und so gehe bzw. humple ich weiter, wenn auch bedeutend langsamer über den nicht enden wollenden Asphalt.


Gegen Mittag erreiche ich nach 15 km Mettenheim. Für die Strecke bräuchte ich grundsätzlich drei Stunden, heute sind es vier gewesen. Ich treffe daher die Entscheidung nicht mehr den verschlängelten Weg durch die Weinhänge fortzusetzen und stattdessen den direkten Weg im Tag zu bestreiten.

Ich wandere parallel zur Landstraße über Osthofen nach Worms. Ich hab Osthofen noch nicht mal erreicht, da sind die Schmerzen weg, nicht weniger, sondern weg! Ich nehm das als dezenten Hinweis vom Universum erreiche gut gelaunt Worms.

Der St. Peter Dom ist schnell gefunden und auch hier kriege ich wieder einen Stempel (es läuft). Nun geht es mit der Regionalbahn nach Mannheim, wo ich bei meinen Freunden Jens und Nik übernachten kann.



Die beiden laufen mit ihrer Gastfreundschaft mal wieder zu Höchstform auf und wir beschließen den Abend bei einem guten Abendessen im Biergarten

Die ersten Etappen laufen doch ganz gut. Ein paar kleine Problemchen, sonst nichts, dass deine Pläne über den Haufen wirft. Vor allem, wenn unterwegs ein paar bekannte Gesichter den Wandereralltag auflockern. Viel Spaß und Erfolg weiterhin 🙂
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Ja bisher gibt es überhaupt keinen Grund sich zu beklagen. Ich muss nur echt bald weiter, nicht dass ich mich an diese Rundumversorgung noch gewöhne 😄
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