Nachdem Nik mich zuerst mit einem Strammen Max zum Frühstück beglückt, fährt er mich freundlicherweise auch noch nach Worms. Allein dafür wird er heute ins Nachtgebet eingeschlossen.

Der Regen hört pünktlich zum Antritt der heutigen Etappe auf (Danke liebes Universum) und ich starte durch einen Park bevor es am Deich entlang des Rheins geht.

Nach ein paar Kilometer kommt der Schmerz im Knie zurück, bleibt eine Weile und verschwindet dann auch wieder abrupt, weiß der Geier warum.

Mit erreichen dem Moloch BASF setzt dann doch der prognostizierte Regen ein und sorgt für durchgeweichte Füße und fehlend Möglichkeiten sich für eine Weile hinzusetzen, ich nehm es gelassen. Lohnt sich eh nicht sich drüber zu ärgern.


Hinter Oggersheim finde ich einen Unterstand (es hat zwischenzeitlich aufgehört zu regnen), ziehe die Schuhe aus, damit die Füße etwas trocknen können und mach für 10 Minuten die Augen zu. In der Zwischenzeit okkupiert ein schleimiger Hausbesitzer meinen Schuh (von wegen Schnecken sind langsam).

Das letzte Stück nach Limburgerhof ist erst geprägt von einem Park und dann einem langen Feldweg ohne Unterstellmöglichkeiten, wo ich mir zum Abschluss eine zweite Dusche abhole.

In Limburgerhof bleiben die Kirchtüren für mich verschlossen. Also gibt es zu Trost ein Eis zusammen mit Nik, der mich hier auch wieder abholt (Einschluss ins Abendgebet mit Sternchen!)

Am Abend treffe ich noch zwei andere Freunde, die ich über die Arbeit in Mannheim kennenlernt hab, zum Pizzaessen und Quatschen über Gott und die Welt. Müde und zufrieden falle ich in mein Nachtlager.