Ich starte um kurz nach sechs, in der Hoffnung zumindest einen Großteil der Strecke trockenen Fußes zurückzulegen, denn ab dem Vormittag ist durchgehend Regen angesagt.

Es sind erst mal ein paar Höhenmeter zu bezwingen, bevor der Weg wie gewohnt durch Wald und Maisfelder geht.


Bis Stettberg bleib ich trocken, dann holt mich der leichte Nieselregen ein, der mich zusammen mit Gegenwind bis Colmberg begleitet.



Durchgefroren hol ich mir in Colmberg meinen Stempel ab und starte den Aufstieg zur Burg, wo meine Unterkunft ist, in die ich erst nachmittags reinkomme, sowie das einzige Restaurant, wo ich ein Mittagessen bekommen kann. Gesättigt und wieder aufgewärmt schlage ich Zeit tot, denn das Wetter vergällt einem jegliche Draussenaktivität.


Ich hab mit dem Zimmer wieder Glück gehabt, gönn mir ein Nickerchen und füttere anschliessen bei der Abendsonne noch die Hirche, die zur Burg gehören, bevor ich den Tag vor dem Fernseher beschließe.


