Mit frischer Energie mache ich mich nach dem Frühstück wieder auf dem Weg. Ich laufe lange über Feldwege, während langsam die Temperaturen steigen.


Die Landwirte scheinen auf die warmen und trockenen Tage gewartet zu haben, auf jeden zweiten Feld seh ich eine Erntemaschine und muss aufpassen, dass ich nicht von einem unter die Räder komme.

Gegen Mittag komme ich durch Albeck, der Heimatstadt von Robert Bosch. Der Weg geht nun erst mal ziemlich steil bergauf und das bei fast dreißig Grad. Die drei Liter Wasser sind schneller verbraucht als mir lieb ist, aber eine ältere Dame, die ich in Thalfingen anspreche, füllt meinen Wasserspeicher auf und so kann ich die letzten Kilometer nach Ulm in Angriff nehmen.

Es geht an der Donau entlang, die gar nicht so blau ist (und Krokodile schwimmen da auch nicht drauf!!!), und auf die letzten Kilometer ziehe ich noch mal das Tempo an. Und dann bin ich in Ulm (und um Ulm und um Ulm herum).

Ich besteige den Berblingerturm (zu Gedenken eines Schneiders, der bei einem Flugversuch mit seinen Gleitet hier in die Donau stürzte), bevor ich mir im Ulmer Münster meinen Stempel abhole.





Danach geht es auf direktem Weg zum Hotel, ich will endlich den Schweiß und Schmutz des Tages loswerden.

Es bleibt noch etwas Zeit mir Ulm anzuschauen, bevor der Hunger übermächtig wird und ich mir einen Klassiker der schwäbischen Küche gönne: Zwiebelrostbraten.

