13.08.2024: Tag 60 – Von Steg nach Pfäffikon (27,6km)

Nach dem Frühstück mit Karin geht es um Halb Sieben los und der Weg verläuft bis Gibswil im leichten auf und ab parallel zu den Bahngleisen.

Ich Treffen heute auf dem Weg zwei Schweizer, die bis nach Einsiedeln wandern wollen. Immer wieder im Laufe des Tages überholen wir einander und halten kurzen Smalltalk. Auch heute Vormittag kämpfe ich mit einem Gefühl von Matschigkeit, bis ich ein paar Gummibärchen esse. Ich muss echt darauf achten, hier mehr zu essen (blöd nur, dass der Hunger beim wandern verschwindet)

Für einen kurzen Abschnitt habe ich tierische Begleitung bis die Mädels rechts in den Stall abbiegen (die wollte der Bauer bei der Hitze wohl auch nicht draußen stehen lassen).

Gegen 14 Uhr und ziemlich fertig erreiche ich Rapperswil. Diszipliniert schaue ich mir hier zumindest die Kirche kurz an, bevor ich in der sengenden Hitze den Weg nach Pfäffikon antrete.

Der ist aber, zumindest was den ersten Abschnitt betrifft, echt schön, denn es geht auf einen Holzsteg bis zur Halbinsel auf der anderen Seite.

Mal wieder abgekämpft erreiche ich um 16 Uhr den Hof, wo ich heute im Stroh übernachten werde (ich komm mir schon ein wenig wie Heidi vor). Nach der Dusche und einer ausgedehnten Pause kaufe ich für das Abendessen ein, denn ich kann hier kochen.

Das Abendessen aus einem großen Teller Nudeln mit Tomatensauce ist genau das, was Körper und Seele brauchen. Ich verarzte noch meine Füsse und dann lege ich selbige hoch.

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