21.08.2024: Tag 68 -Von St.Antoni nach Autigny (27,9 km)

Das Bett im Kornspeicher hat sich als hartes Brett mit dünner Matratze entpuppt, dementsprechend wach ich ziemlich müde und stehe dann auch noch wenig später vor einer verschlossenen Bäckerei. Also Frühstück erst im nächsten Ort.

Gegen halb Acht erreiche ich Tafer und kann in einem kleinen Supermarkt Brötchen und etwas Käse erstehen und hole mein Frühstück vor der dortigen Kirche ein. Frisch gestärkt geht es weiter.

Gegen 10 Uhr erreiche ich Fribourg und bin damit auch in dem französischen Teil der Schweiz angekommen und muss mich nun mit meinen wenige Brocken Französisch durchschlagen.

Die Stadt ist größer als ich erwartet habe und hat eine schöne Altstadt in der Kathedrale Nikolai bekomme ich nach etwas suchen meinen Stempel und dann mache ich mich wieder weiter. Es dauert aber ziemlich lang, bis ich Fribourg endgültig verlassen habe.

Zur Mittagspause gönn ich mir noch ein kleines Nickerchen, da ich kaum noch die Augen offen halten kann und starte dann den letzten Teil der heutigen Route.

Es geht wieder über Feldwege und kurze Waldabschnitte. Auch muss ich eine Umleitung laufen, da der eigentliche Weg nach Autigny gesperrt ist.

Kurz vor Vier komme ich bei der Unterkunft an, wo der Gastvater kein Deutsch und Englisch spricht, aber mit ein paar Gesten und guten Willen werden mir doch alle Fragen beantwortet und ich freue mich sehr über das Zimmer und noch mehr über die Regendusche kurze Zeit später.

Nach dem dem Abendessen bleibt noch Zeit ein wenig die Reise zu dokumentieren und einfach mal die Seele baumeln zu lassen, bevor es ins Bett geht.

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