
Beim Frühstück trifft mich, die Erkenntnis, dass die Italiener Kuchen und Kekse durchaus als Frühstück akzeptieren. Mit einem leichten Zuckerflash stapfe ich erst man wieder die 5km den Berg runter, bis ich wieder auf der Via Francigena bin und es weiter bergab geht (also mit dem Weg).

In Saint-Rhémy-en-Bosses bekomme ich sogar noch einen Stempel für gestern und schreite einen Pfad durch Wald und Wiese entlang bis Étroubles.



Hier kann ich bei einem Campingsupermarkt das Nötigste einkaufen. Von hier aus geht es lange Zeit an einem Bach/Kanal durch Wald im seichten Auf und Ab weiter. Die Strecke ist zum wandern richtig angenehm, und ich komme sehr schnell voran.

Ab dem Ort Gignod ist aber Schluss und es geht durch die pralle Sonne weiter. Wiederholt komme ich an auffallend „dekorierten“ Autos vorbei, deren Sinn sich mir aber nicht erschließt.

Gegen kurz vor Vier erreiche ich dann auch Aosta ohne Probleme und finde auch schnell meine Unterkunft, eine Treppenhaus, von denen die einzelnen Zimmer ausgehen. Von dem Fenster meines Zimmers kann ich dabei auf dem Aufenthaltsbereich schauen.



Nachdem ich mich frisch gemacht habe, mache ich mich auf zur Kathedrale Santa Maria Assunta und bekomme hier meinen Stempel.


Ich habe gerade die Piazza erreicht, als sehe, dass dort gleich einer dieser Touristenzugfahrten abfährt und nutze die Gunst der Stunde die Stadt im Sitzen zu erleben.





Ich habe heute keine Lust auf Restaurant und ersteigere bei einem italienischen Imbiss zwei eiförmige gefüllte Maiskroketten, wie sich später herausstellt. Kann man essen, muss man aber nicht.
