01.09.2024: Tag 79 – Von Châtillon nach Hône (30,7km)

Nachdem ich mir beim Frühstücksbüffet den Bauch vollgeschlagen habe, schaue ich mir schnell noch die Kirche von innen an und dann verlasse ich Châtillon. Der Aufstieg ist aufgrund des vollen Bauchs etwas anstrengender als sonst (es ist ja nicht so, dass ich das nicht vorher gewusst hätte)

Danach geht es aber längere Zeit am Hang entlang auf schmalen Wegen voran. Ich hab mich gut eingelaufen und mache nach drei Stunden die erste Rast in Montjovet.

Danach startet ein längerer beschwerlicher Aufstieg, aber ich finde endlich, nach drei Wochen, das richtige Tempo und die richtige Atmung, um gleichmäßig bergauf zu wandern, ohne alle paar Meter eine Atempause einzulegen.

Ich passiere das schöne und verwinkelte Dorf Reclou, und muss dann noch ein ganze Stück bergauf… das Hemd ist mal wieder klatschnass. Endlich unten in Torille angekommen, bin ich ziemlich platt, hab aber noch 13 Kilometer vor mir. Mit gefüllten Wasserflaschen geht es dann weiter, nützt ja Nix.

Ich komme durch Verrès, wo gerade Flohmarkt ist und laufe ein Stück am Fluss Dora Baltea entlang. Dann geht es lange parallel zu Autobahn entlang und die Strecke zieht sich immer mehr in die Länge.

Gegen 17 Uhr erreiche ich dann schließlich entnervt und kaputt Hône, bestaune kurz die Burg von Bard und gehe zu meiner Unterkunft, wo eine heilsame Dusche auf mich wartet.

In einem kleinen Restaurant (dem einzigen im Ort) kriege ich noch ein schönes Abendessen und dann heißt es nur noch Füße hoch.

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