02.09.2024: Tag 80 – Von Hône nach Ivrea (15,6km)

Heute ist kein guter Tag. Übermüdet wache ich auf und packe meine Sachen, um Hône zu verlassen. Das Frühstüxk muss ich nachholen, da mein Brot verschimmelt ist. Es kurz durch Bard, als sich am Himmel langsam ein Gewitter anbahnt.

Und das Unterwetter kommt natürlich kurz bevor ich Pont-Saint-Martin erreiche, wo ich in einer Baar zwei Croissant ersteigere. Ich war in der Nacht schon wegen Sodbrennen einmal aufgewacht und diese Croissants geben mir den Rest, denn mein Magen fängt ziemlich an zu rumoren.

Ich schaffe es noch bis Carema und dort auf eine Kundentoilette eines Supermarkts, wo mein Körper sich entscheidet mit der Entleerung meines Verdauungstraktes zu beginnen. Nach dem Komsum eines Kamillentees scheint das Schlimmste vorbei zu sein und so setze ich meinen Weg fort.

Es folgt ein sehr quälender Weg bis nach Settimo Vittone, wo ich dem Druck meines Körpers nachgehe und die letzten 12 km nach Ivrea mit dem Bus fahre.

Ich habe großes Glück, dass ich noch das Hotelzimmer erreiche, bis mein Körper mir sehr eindrucksvoll zeigt, wozu er fähig ist. Ich bin fix und fertig und jede größere Anstrengung führt zu einem Besuch auf der Toilette. Erst am Abend kehrt Ruhe ein. Noch sehe ich nicht, dass ich morgen zu Fuß nach Santhia wandere, aber warten wir morgen mal ab.

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