05.09.2024: Tag 82 – Von Vercelli nach Robbio (18,9km)

Der Wetterbericht sagt heute durchgehend Regen an. Ich erwische zumindest ein Zeitfenster, um mein Frühstück in einer Bar einzunehmen und mich danach auf dem Weg zu machen.

Und auch heute geht es wieder durch Reisfelder und ich fürchte, das wird bis zum Ende der diesjährigen Reise so bleiben. Kurze Zeit später regnet es dann doch, wobei es Gott sei Dank moderat bleibt.

Trotzdem komme ich nass und etwas durchgefroren in Palestro an, wo ich mich in einer Bar etwas aufwärme und mir einen Kaffee gönne, bevor ich die zweite Hälfte für heute antrete.

Und die ist echt ärgerlich, denn ich muss einen langen Abschnitt entlang an einem Reisfeld laufen, der komplett zugewachsen und überhaupt nicht gepflegt ist. Das hat zur Folge, dass am Ende des Abschnitts meine Schuhe ein neues Muster haben und meine Socken endgültig patschnass sind.

Aber man muss es so hinnehmen, wie es ist und ich erreiche gegen 13 Uhr schon Robbio und finde, wie schon bei der gestrigen Recherche bereits befürchtet, keine Unterkunft. Und so buche ich in Motara, meinem Ziel für Morgen eine Unterkunft für zwei Nächte und fahre mit dem Bus nach Motara (und morgen dann wieder zurück).

Endlich im Zimmer angekommen kann ich endlich warm duschen, die Füße trocken legen und verarzten und dann mache ich, bis auf den Einkauf von Abendbrot und Frühstück für morgen das, was andere Menschen in ihrem Urlaub machen: ich lieg faul auf dem Bett und lasse die Seele baumeln. Hat auch was.

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