14.08.2024: Tag 61 – Pfäffikon nach Haggenegg (24,6km)

Der Wecker klingelt heute um 5 Uhr, wohlgemerkt ich bin im Urlaub. Nachdem ich mir die restlichen Nudeln von gestern reingeprügelt habe, beginnt ein langer steiler Abstieg und ich werde mit dem Sonnenaufgang über den Bergen belohnt.

Gemessen an den letzten Tagen kommen ich gut voran, auch wenn ich immer wieder Atempausen machen muss. Bereits nach zwei Stunden habe ich die ersten 600m hinter mir und der Weg geht entspannter weiter.

Es geht wieder über einen Feldweg und in der Ferne sehe ich den Shilsee und gegen halb Zehn erreiche ich auch schon Einsiedeln (hat auch Vorteile das frühe Aufstehen).

Die Kirche zum dazugehörigen Kloster ist wieder sehr beeindruckend, insbesondere die Deckenmalereien sind faszinierend (Das Fotoverbot hab ich mal kurz ignoriert, wozu zahl ich denn brav meine Kirchensteuer?)

Es geht wieder weiter, erst querfeldein, dann parallel zum Fluss Alp bis ich dann den zweiten Aufstieg des Tages wage, der sehr steinig ist und den Charme hat, das jedes Mal, wenn man denkt man sei endlich oben angekommen, der Weg ne Kurve macht und es noch weiter hoch geht.

Die Bewölkung, für die ich beim Aufstieg sehr dankbar war wandelt sich auf die letzten zwei Kilometern im Regen um und ich muss doch mein Regencape rauskramen (lag natürlich jetzt ganz unten im Ruchsack).

Gegen halb vier erreiche ich meinen Gasthof und kann erst mal duschen und mich etwas erholen, bevor es zum Abendessen geht.

Die Aussicht von der Terrasse des Gasthofs (die Sonn ist wieder durchgekommen) ist der Hammer, da schmeckt das Abendessen gleich doppelt so gut. Und dann heißt es wieder die geschundenen Füsse hochpacken.

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