14.04.2026: Tag 88 – Von Orio Litta nach Piacenza (22,3km)

Wir treffen beim Frühstück noch kurz Aurélien (doch ein Franzose und kein Italiener) und Benoît, der gestern spät angekommen war, und machen uns dann auf dem Weg zum Fähranleger.

Wir werfen noch schnell eine Blick auf das Schloss von Orio Litta, bevor wir die vier Kilometer auf dem Deich zum Po entlang wandern.

Wir kommen sehr pünktlich an Anleger an, wo Aurélien wie der Igel schon auf uns wartet. Der muss wohl ne Abkürzung genommen haben.

Wir warten noch etwas, bis der Schweizer Pilger Robert sich zu uns gesellt und dann bringt uns der nette Fährmann Danilo über den Po, während ein Nieselregen einsetzt, der uns den Rest der Wanderung begleiten soll.

Danilo wohnt in einem ehemaligen Pilgerhospital, trägt uns da in sein Verzeichnis ein. Mit einem Stempel im Pass geht es dann weiter entlang an Landstraßen.

Wir kommen an eine Brücke, die uns auf die andere Seite des Flusses Trebbia führt, wo Piacenza liegt. Leider handelt es sich hier um eine Schnellstraße, der wir sehr lange durch ein Gewerbegebiet folgen müssen.

Entnervt, etwas durchgefroren und erschöpft kommen wir in unserem Hotel an, dass seine besten Tage bereits hinter sich hat. Aber es erfüllt seinen Zweck und frisch geduscht und mit verarzteten Füßen (bei Jan haben sich bei den beiden kleinen Zehen wie üblich eine Blase gebildet), machen wir uns auf, Piacenza zu erkunden.

Im schönen Dom erhalten wir unseren zweiten Stempel für heute und schauen uns noch die Basilica San Antonio an, ehe wir in einem Imbiss ein schlechtes Abendessen verspeisen.

Den Rest des Abends verbringen wir dann mit faulenzen auf dem Hotelbett.

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