Müde, weil die halbe Nacht sich Gäste des Gasthofs laut vor meinem Fenster unterhalten hatten, mache ich mich auf den Weg nach Dortmund.


Anfangs ist es nur ein sehr feiner Nieselregen, der mich begleitet, der sich nach Brechten aber zum ausgewachsenen Regen mausert und ich werfe mir mein Cape über.

Ich verabrede mich mit meiner ehemaligen Kommilitonin Silke zum Mittagessen am Zoo von Dortmund und mit diesem Zwischenziel gebe ich Gas und strotze dem Regen.


Ich erreiche pünktlich das Restaurant, bin aber recht durchgeweicht und durchgefroren.

Aber das ist schnell vergessen, als ich was im Magen habe und mit Silke über Corona, Lebensplanung, Urlaubserlebnisse und schlimme Nachbarn (also ihrer, meine sind super! *Wink an Hajo und Dennis*).

Aber bald müssen sich unsere Wege schon wieder trennen und ich trete meinen letztes Wegstück des Tages durch einen Wald an.

Nachdem ich etwas umständlich den Eingang des Hotels gefunden hab, und etwas maulig bin, dass ich das Zimmer ganz oben bekommen habe, bin ich doch sprachlos über das schöne Zimmer mit dem offenen Dachstuhl.

Es nützt aber alles nichts, mir ist kalt und so gönn ich mir nach der Dusche ein Nickerchen, bevor ich im nahe gelegenen Restaurant zu Abend esse und mich für morgen vorbereite.
Erkenntnis des Tages: Ein Wiedersehen muss nicht lang, um herzlich zu sein






































































































