Vorletzter Tag. Ich hab schlecht geschlafen und brauche heute mit allem länger, so dass ich ich erst nach neun aufbreche.


Und auch heute ist es wieder heiß und Schatten ist in den Apfel- und Birnenplantagen eher Mangelware. Auffällig ist aber heute, dass ich an mehreren Pilgerdenkmälern vorbeikomme.


Kurz vor dem offiziellen Tagesziel treffe ich zwei Frauen, die für ein paar Tage mit ihren Söhnen pilgern, tausche mich kurz mit ihnen aus und dann ziehe ich weiter nach Markdorf.



Es ist halb zwei, es ist heiss, ich hab Hunger, bin k.o, muss aufs Klo und komm an einer klimatisierten Bäckerei vorbei, wie schön, wenn alle Bedürfnisse auf einmal befriedigt werden.

Ich mach mich durch Weinreben auf zu dem Ferienapartment, dass ich gebucht hab und das im nächsten Ort Bermatingen liegt. Ich muss noch mal ne Siesta einlegen, bevor ich das letzte Mal in diesem Urlaub die Wäsche wasche und mich zurück nach Markdorf mache, um für das Frühstück einzukaufen und zu Abend zu essen.



Am Abend trete ich den Heimweg an und könnte schon wieder duschen, als ich ankomme. Morgen endet diese Reise erst mal wieder und mein Gefühl ist eine Mischung aus Bedauern, Zufriedenheit und Erleichterung, also wie immer, wenn es zu Ende geht.























































































































